Gedanken zu den Weihnachtsfeiertagen
icon.crdate23.12.2016
Die Feuerwehr Jestetten wünscht allen schöne und friedliche Weihnachten
Sehr schnell vergingen die letzten Monate und bereits haben wir die letzten Tage des Jahres 2016 erreicht.
Die Feuerwehr Jestetten wünscht allen schöne, besinnliche, gesunde und friedliche Festtage. Gerade durch unzählige Ereignisse auf unserer Welt im bald vergangenen Jahr kommt dem Wort "Frieden" eine besondere Bedeutung zu.
Hoffentlich finden Sie alle genügend Zeit über die Feiertage und den Jahreswechsel, sich wieder einmal auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu konzentrieren und kräftig zu entschleunigen.
Unsere Gedanken in diesen Tagen sind bei allen ehren-und hauptamtlichen Helfern, welche oftmals in Einsätzen an ihre Grenzen gelangen und über die Feiertage, wie selbstverständlich, Bereitschafts-und Einsatzdienst leisten. Seien es die Mitarbeiter aller Hilfsdienste, der Polizei, der Integrierten Leitstelle/n, Ärzte und Notärzte, Krankenhäuser und Sozialdienste. Nicht nur die Feuerwehr ist eine Familie, wir Helfer sitzen alle in einem Boot und sind EINE Familie.
Unsere Gedanken sind bei allen Kranken und Familien, welche dieses Jahr den Verlust eines Angehörigen zu beklagen hatten. Den Weihnachtsfeiertagen, sowie dem Jahreswechsel, kommen für diese Betroffenen eine besondere und vielleicht ganz andere Bedeutung zu.
Auch im Namen unseres Kommandos wünschen wir Ihnen allen eine schöne Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Familie, Gesundheit und wenn sie angeschlagen sind, baldige und vollständige Genesung.
Unser aktives Mitglied der Abteilung Altenburg, Marcus Vallböhmer, hat im Jahre 2013 das gezeigte Gemälde "Ausgebrannt" nach einem Einsatz erstellt. Zu diesem Bild gibt es eine aktuelle Geschichte, welche wir im Januar 2017 auf der Homepage veröffentlichen. Im Herbst 2016 wurde ein Schriftsteller auf dieses Bild aufmerksam und hat einen Text dazu verfasst, welchen wir hier, passend für das ganze Jahr und besonders passend zur besinnlichen Weihnachtszeit, gerne veröffentlichen.
Im Text ist von den "roten Autos" die Rede...da wir Helfer uns als EINE Familie verstehen, wünschen wir uns alle mehr Respekt, gegenüber allen Helfern und Organisationen...!
Bericht: Uwe Kaier
Text zum Bild von Marcus Vallböhmer, erstellt von Jürgen Leuthold
Viel zu oft sieht man das leuchtende Blau durch die Straßen eilen,
viel zu oft geht es um Not.
Brennende Häuser,
eintretender Herztod.
Genervt von den Sirenen,
die lautstark alles übertönen.
Ein Ton, der trotzdem wichtig ist!
Sie fahren, egal was da kommt.
Mit dem Wissen, es geht um Feuer,
Unfall, Herzstillstand,
verlangt man von ihnen klaren Verstand.
Sich einzustellen in Sekunden,
einzugehen auf körperliche Wunden.
Im besten Fall geht alles gut
und
das stärkt für weiteren Mut.
Doch allzu oft,
sind es Bilder, die sich im Kopf verschmelzen,
eingebrannt die Stimmen und Laute.
Von Sterbenden, Hinterbliebenen,
Kollegen, die den Geruch von verbrannter Haut ausweinen..
Es gibt wenig Trost und wenig Worte, die da helfen.
Aber das Wissen, dass Rettungskräfte übermenschliches vollbringen,
sollte genügen, einmal Danke zu sagen.
Wie oft steht ein rotes Auto neben einem an der Ampel?
Oft genug für ein Lächeln, das man schenken kann,
oft genug für einen Daumen, den man zeigen kann,
das für ein dickes Danke steht!








