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Autor: FFW Jestetten
Artikel vom 20.10.2019

Probe in Flüchtlingsunterkunft

Feuerwehr führt Übung an der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge durch

Verantwortliche und Bewohner wurden mit einbezogen

 

Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes sind besondere und brisante Objekte/Gebäude  immer wieder im Fokus der Feuerwehr Jestetten.

Zuletzt fand am Dienstag, 15.10.2019 eine Übung der Gesamtwehr an der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Hombergstraße in Jestetten statt. Bereits beim Bau und vor dem Bezug der Unterkunft besichtigten die Führungskräfte der Feuerwehr im Jahr 2016 das Objekt. Dies kurz vor dem Bezug der Bewohner, zusammen mit Verantwortlichen des Landratsamtes Waldshut und dem Architekten, Herrn Schanz.

In Augenschein genommen wurden damals das Gebäude, die Zimmer und die Haustechnik.

Am 08. Oktober 2019 wurde das Gebäude mit den Führungskräften und Maschinisten unter die Lupe genommen und verschiedene Themen wie das Einrichten eines Sammelplatzes außerhalb des Gebäudes, Fluch-und Rettungswege und die Aufstellung der Fahrzeuge besprochen.

Eine Woche später kam es nun zur Probe an dem kommunalen Gebäude. Die Feuerwehr trug einen Löschangriff in und am Gebäude vor und führte Rettungen über die Treppenhäuser und tragbare Leitern durch. Die Bewohner verließen das Gebäude geordnet und trafen sich beim neu eingerichteten Sammelplatz im Bereich des Kindergartens Homberg.

Bei schlechter Witterung oder heißem Wetter könnten die Bewohner kurzfristig auch im Gebäude des Kindergartens untergebracht werden, wo Toiletten und eine Infrastruktur vorhanden sind.

Der Heimleiter Herr Karl Selbach, der Integrationsmanager Andreas Tenhagen, Sozialarbeiter Andreas Wagner und Hausmeister Eike Helfer waren sich mit dem Gesamtkommandanten Holger Jörns einig, dass es noch wenige Verbesserungen bei gewissen Abläufen benötigt.

Die Übung wurde auch unter dem Augenmerk durchgeführt, dass den Bewohnern mit den Herkunftsländern Syrien, Iran, Irak, Nigeria, Gambia, Ghana und Eritrea die Berührungsängste mit den Feuerwehrangehörigen, besonders den Atemschutzgeräteträgern, genommen werden sollte.

Die Unterkunft ist momentan mit 60 Bewohnern voll besetzt, darunter befinden sich auch zahlreiche Familien mit Kindern und Säuglingen.

Horst Weible, Verantwortlicher der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, unterstrich in seinen kurzen Dankesworten an die Helfer noch einmal die Wichtigkeit, Ängste und Schranken abzubauen und Vertrauen zu gewinnen.

Eine Familie bedankte sich persönlich und sehr herzlich bei den Feuerwehrangehörigen für die Durchführung der Probe und einer Fahrt mit der Drehleiter über die Unterkunft.

 

Bericht: Uwe Kaier

Bilder: Reinhard Heini; Uwe Kaier